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Inseln

Rapa Nui & Robinson-Insel

 

Weit draußen im Pazifik locken zwei einsame, zu Chile gehörende Eilande: die geheimnisvolle Osterinsel und der Juan-Fernández-Archipel, Ursprung der Robinson-Legende.

OSTERINSEL

3800 Kilometer vor der chilenischen Küste liegt mitten im Pazifik die einsamste Insel der Welt: Rapa Nui in der Sprache der Eingeborenen, Osterinsel für die westliche Welt. Das sanft-hüglige Vulkaneiland mit dem subtropischen Klima beherbergt Spuren einer großartigen Kultur, deren Wurzeln in Polynesien liegen. Die Moais, bis zu 21 Meter große Steinfiguren, waren mächtige Abbilder der Ahnen, und die “sprechenden Hölzer” erzählten mit eingeritzten Bildzeichen alte Legenden.

In Stammesfehden wurden sämtliche Moais umgestürzt, später wurde die Inselbevölkerung durch skrupellose Sklavenhändler und Schafzüchter fast ausgerottet. Heute präsentieren sich die Rapa Nui mit neuem Selbstbewusstsein, als weltoffenes, gastfreundliches Volk. Etliche Moais wurden wieder aufgerichtet und beeindrucken den Besucher ebenso wie die bunten Bräuche und fröhlichen Feste der Südseebewohner. Höhepunkt ist das Ende Januar / Anfang Februar ausgerichtete Tapati-Festival.

Tourangebot Osterinsel

 

ROBINSON-CRUSOE-INSEL

“Nur” 700 Kilometer vom Kontinent entfernt liegt der Juan-Fernández-Archipel, dessen Hauptinsel nach einer der größten Abenteurer-Legenden aller Zeiten benannt ist: Robinson Crusoe. Tatsächlich verbrachte der schottische Seemann Alexander Selkirk, der Daniel Defoe den Stoff für seinen weltberühmten Roman bot, von 1704 bis 1709 mehr als vier Jahre allein auf der Insel. Das üppig-grüne Eiland gilt als Arche Noah für seltene Pflanzen- und Tierarten, während die knapp 600 Einwohner vorwiegend vom Langustenfang und vom Tourismus leben.

 

 

 

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